Die Wand gehört zur Pose
Beim hier dargestellten Kabedon stützt eine Figur eine Hand oder beide Hände an der Wand neben der anderen Person ab. Die Komposition entsteht aus der Figur an der Wand, dem ausgestreckten Arm und dem Raum zwischen den Gesichtern.
Gib den Figuren Namen und unterschiedliche Farben. Wähle danach, wer die Bewegung ausführt.
Eine Hand oder beide Hände
Mit der linken oder rechten Hand bleibt jeweils eine andere Seite der Komposition offener. Vergleiche die Einstellungen bei demselben Blickwinkel.
Bei beiden Händen solltest du die zwei Arme einzeln von den Schultern bis zur Wand verfolgen. Der weiter entfernte Arm kann hinter einem Kopf oder dem anderen Unterarm liegen.
Die Handhöhe wird von 0 bis 100 % eingestellt. Vergleiche die Hand deshalb direkt mit Kopf und Schulter der Figur an der Wand.
Abstand und Körpergröße beantworten andere Fragen
Der Abstand im Kabedon reicht von 25 bis 55 cm. Starte mit einer mittleren Einstellung und probiere anschließend eine engere Anordnung.
Behalte diesen Abstand für einen Vergleich von zweimal 170 cm mit 180 cm und 160 cm bei. Betrachte erst die Kopfhöhen, danach das Verhältnis zwischen Schulter und abgestützter Hand.
Außenansicht und Figurenperspektive unterscheiden
Die Seitenansicht zeigt die Beziehung zwischen Wand, Oberkörpern und Händen. Nutze sie, wenn ein Arm von vorn zu kurz wirkt: Vielleicht ist seine Länge durch die Blickrichtung verkürzt.
Suche in einer schrägen Ansicht ein Verhältnis zwischen sichtbarer Wand und erkennbaren Gesichtern. Achte besonders auf Umrisse, die genau zusammenfallen.
Eine Zeichenreferenz mit klaren Armverläufen
Markiere zuerst die Richtung der Wand und die beiden Köpfe. Setze danach die Schulter der aktiven Figur und den Kontaktpunkt ihrer Hand.
Das Profil zeigt, welcher Arm näher liegt und wo sich der Oberkörper vor der Wand befindet.
Hand und Wand im Bild
Die abgestützte Hand und die Wand machen den Kabedon erkennbar. Ein Ausschnitt nur mit Köpfen kann diese Verbindung verbergen.
